Wohnmobil - Camping - Reisen

letzte Änderung: 15.9.2017

Mein Womo

Carado A361 (Bj.2012 - gekauft 2013), Fiat Ducato 2.3l 130PS Euro5,  6.67m, 3.5t, Alkoven

Carado
Das Fahrzeug war ein halbes Jahr lang in der Vermietung und daher etwas erschwinglicher. Die Vermietung hat natürlich Spuren hinterlassen, die aber vor der Übergabe weitgehend behoben wurden. Nachträglich ist relativ wenig aufgetreten. Eine Lampe hatte einen Wackelkontakt. Eine Reihe von Kästenverschlüssen hakelten. Das Aufbautürschloß wurde getauscht.
Die Funkfernbedienung der Türen hat Wasser abbekommen, konnte aber repariert werden.

Ich habe mir einiges Zubehör vom Händler montieren lassen: Heckleiter und Dachreling, Duocontrol CS, beigestellter Naviceiver, Kabel für Sat und TV, TV Schwenkarm, weitere Steckdosen, Zusatzschlösser. Fahrradträger und Markise waren schon dran.
Selber montiert habe ich Wechselrichter, Drehsitz (Beifahrer), SAT und Solar, einige Steckdosen, Licht und einige weitere Kleinigkeiten
Die Fahrten verliefen bisher ohne technische Probleme. Nur der Reifenverschleiß war etwas hoch. Inzwischen bin ich auf Ganzjahresreifen gewechselt.

Der Aufbau hat Heckstockbetten und eine bei Bedarf umbaubare Sitzgruppe, auch wenn die entstehenden Betten recht kurz sind. Das Fahrzeug ist für 6 Personen zugelassen. Die Heckstockbetten waren mir wichtig, weil ich so eine variable Garage habe und je nach Gepäck und Reisenden unterschiedlich einräumen kann. Meistens bin ich allein oder zu zweit unterwegs und habe so sehr viel Stauraum, wobei immer noch ohne Umbau ein oder zwei Betten zur Verfügung stehen.
Natürlich muß man Kompromisse eingehen. Die Dusche ist eher eng, für das Klo gilt das noch mehr und auch die Garage ist nicht riesig. Dafür ist das Womo noch relativ handlich. Bei Licht und Steckdosen merkt man den Sparstift. Hier war einfach zu wenig für meine Bedürfnisse vorgesehen.

Camping vor den Womos

Obwohl meine Eltern beide in ihrer Jugend gecampt haben und sich auch dabei kennenlernten, war Camping eigentlich kein Thema bei uns. Erst als ich mir ein kleines Igluzelt zugelegt habe, fingen wir wieder an. Es folgte ein Hauszelt, dann ein geliehener Wohnwagen, dann der eigene Wohnwagen (4,4m), den wir 7 Jahre lang hatten. Dann hat ihn ein wirtschaftlicher Totalschaden durch Aufschaukeln und Ping-Pong mit der Leitplanke auf der Autobahn ereilt. Die Reste wurden verkauft und vom Käufer wieder fahrbereit gemacht. Zu dieser Zeit waren wir meistens in Italien und Kroatien.

Alte Womos

VW LT

lt
Mein erstes Womo war ein LT35 Kastenwagen privat ausgebaut mit Hochdach und kurzem Radstand. Bj ~1977. Ich hab ihn am Ende seines Lebens gekauft und noch einige Fahrten gemacht. Ein Paß in den Alpen ist ihm zum Verhängnis geworden. Die Temperaturanzeige war zwar noch im akzeptablen Bereich, eine Dichtung im Motor hat aber anscheinend zuviel abbekommen. Auf jeden Fall hat er immer mehr geleckt. Mit Dichtungsflüssigkeit habe ich mich dann durch den Urlaub und wieder zurück gerettet. Die Reste hat dann jemand zum Ausschlachten gekauft.
Beim Kauf hatte er natürlich schon einigen Rost, der Motor lief recht gut. Die Treibstoffpumpe mußte ich einmal tauschen. Der Vorbesitzer ist nur auf Campingplätze gefahren. Daher hatte das Fahrzeug einen zweiten 220V Kühlschrank und der größte Teil der Beleuchtung war für 220V ausgelegt. Alles sehr weit von Autarkie entfernt. Das habe ich auf 12V umgebaut und auch ein 12V Netzteil ergänzt. Die Dachluke hatte kein Fliegengitter oder Rollo. Daher habe ich sie gegen eine größere, modernere getauscht.

Bürstner

A550
Das zweite Womo verdiente eigentlich erst richtig diese Bezeichnung. Es war ein Bürstner 550 Alkoven von 1992 auf Fiat Ducato Basis 1,9l Turbo Diesel. Das Fahrzeug war beim Kauf etwa 10 Jahre alt und eigentlich recht gut in Schuß. Rost war nie ein Thema außer an einer kleinen Stelle. Die Kühlung des Motors stellte allerdings immer wieder ein Problem dar. Den ersten(?) Kühler habe ich getauscht, dann war erst einmal Ruhe. Er war zwar nicht undicht, aber schwer korrodiert und ließ kaum noch etwas durch. Im Laufe der folgenden etwa 10 Jahre brauchte er eine neue Antriebswelle, Turbo, Bremsleitungen und Ölpumpe (die großen Sachen, soweit ich mich erinnere), kam aber sonst immer klaglos durch den TÜV.
Gegen Ende fand ich leider einen Wasserschaden hinten im Naßzellenbereich. Das Wasser war wohl am Kantenschutz eingedrungen und hatte sich von dort ausgehend langsam vorgearbeitet. Da in dem Zustand ein Verkauf zwischen unmöglich und nichts einbringend war, habe ich den Schaden selbst repariert. So konnte ich wenigstens die Arbeit einsparen. Das Material hat aber auch schon einiges ausgemacht. Im Zuge dessen wurde auch das Bad teilweise neu gemacht, da ich das vergilbte 20Jahre alte Plastik nicht mehr sehen wollte. Da sich noch im gleichen Jahr die Möglichkeit zu einem neueren Womo ergab (siehe oben), wurde das Fahrzeug 2013 verkauft.


Basteleien und Umbauten

Kühlerschutz und Aufstiegshilfe

Um den Kühlergrill vor Beschädigungen zu schützen, habe ich ein Gitter in das Plastikteil eingebaut. Außerdem Alutrittbleche für die Stoßstange. Damit hat man besseren Halt, wenn man draufsteigt um z.B. die Scheibe besser zu erreichen. Die Öffnungen sind vom Hersteller dafür vorgesehen und entsprechend stabil.

Notfallstehleiter

Um durch die Dachluke oben am Dach hantieren zu können benötigte ich eine Stehleiter (Carado). Die Leitern zum Alkoven und für das Heckbett waren zu kurz, der Tisch zu schwach, anderes nicht passend darunter. Also habe ich im ersten Anlauf einfach die beiden Leitern mit Gurten oben zusammengebunden und unten einen weiteren Gurt für den horizontalen Halt, wie ihn auch eine richtige Leiter hat, befestigt. Das Ergebnis war gar nicht so schlecht, aber etwas zu flexibel. Ich habe dann die beiden Leitern oben durchbohrt und verbinde sie mit 2 Schrauben und Rändelmuttern. Zusammen mit dem unteren Gurt ist das eine recht stabile Konstruktion. Einzig die geringe Breite der Leitern mindert die Stabilität etwas. Wenn man sich aber im Inneren des Womos seitlich etwas absichert, geht es.
Natürlich könnte man auch eine richtige Leiter mitnehmen, aber das kostet immer Platz und auch etwas Gewicht. Außerdem sind die anderen beiden Leitern sowieso mit dabei. Für besondere Fälle reicht die Lösung.

Leiter  Leiter detail

SAT/Solar - Kabel

Da ich nur sehr ungern ein Loch in das Dach meines recht neuen Womos bohren wollte, habe ich eine nichtinvasive Methode gesucht. Dabei kamen mir zwei Punkte entgegen. Meine SAT wird mit 2 SAT Kabeln angeschlossen. Die mitgelieferten sind sehr(!) dünn. Leider habe ich bisher noch keine weiteren davon gefunden. Auf die Weise kann ich sie durch die geschlossene Dachluke im Bad führen. Im geschlossenen Zustand liegt die Luke auf den Kabeln auf und ist praktisch ebenso dicht wie vorher.
Meine Solarzelle hat nur 100Wp - mehr hat nicht Platz am Dach. Dadurch halten sich die Ströme in Genzen. Da die Durchführung an der Dachluke außerdem nur sehr kurz ist, kann ich da ebenfalls recht dünne Kabel nutzen. Oberhalb und unterhalb nehme ich aber dickeren Querschnitt.
Vom Bad aus geht es über Kabelkanäle durch die Wand zur Sitzecke, wo der Fernseher ist und wo ich auch den Solarregler montiert habe. Das geht, weil für die SAT ein Kabel direkt von der Aufbaubatterie in diese Ecke geführt ist.

Satellitenanlage - Schalter

Meine SAT hat keine Sicherheitsschaltung, die sie beim Start des Motors einfahren würde. Also habe ich inspiriert durch einen Vorschlag im Forum eine kleine Schaltung gebaut. Bei Start des Motors, genauer gesagt bei Umdrehen des Schlüssels, wird die Versorgung der SAT für etwa 1min eingeschaltet. Das bringt sie dazu, die Antenne einzufahren, was sie immer beim Einschalten macht. Für den Fall, daß die Anlage noch eingeschaltet war, sorgt eine weitere Zeitschaltung dafür, daß die Anlage in jedem Fall zu Beginn der 1min für einen kurzen Augenblick ausgeschaltet wird, damit sie sicher wieder von vorn beginnt.

Wasserfilter

WasserfilterAuch wenn ich bisher noch keine Probleme hatte, habe ich diesen Vorschlag aus dem Forum aufgegriffen und etwas erweitert.

Einen Kärcher Wasserfilter, original für einen Hochdruckreiniger. Dazu ein Absperrhahn und einen Wasserzähler (Conrad). Das ganze über einige Adapter verbunden. Der Deckel wird gegen einen Fülladapter getauscht. Damit kann das Füllen ganz entspannt laufen. Man muß keinen Schlauch festhalten, kann direkt am Womo das Wasser auf/abdrehen und sieht auf der Uhr wieweit das Füllen schon ist.
Dann noch ein Spiralwasserschlauch, der einfach ausgezogen werden kann.


Taschen für Campingmöbel

TaschenDa die Möbel in der Heckgarage Gefahr liefen zu scheuern oder etwas zu beschädigen, sollten Taschen her. Kann man auch kaufen, aber nur in bestimmten Größen und das Material ist einfacher Stoff. Ich wollte aber einen, der auch etwas polstert. Dieser Stoff hat ein Futter und ist abgesteppt.

Bei der Tasche vom Tisch ging einiges beim Messen und Nähen schief, am Ende hat es aber noch gereicht. Die anderen passten dann besser. Das Material kostet auch nicht mehr als bei den kommerziellen Taschen. Die Arbeitszeit hatte ich aber etwas unterschätzt, da ich mit dem Nähen besonders von so etwas keine große Erfahrung habe.



Lampenhalter in der Heckgarage

Lampenhaltereinfach 2 Schellen für Kabelrohre, für eine neue Lampe mußte ich die Schellen näher zusammenbringen.

Abwasserschlauchaufbewahrung

Abwasserrohr
Da man manchmal einen Schlauch zum Entleeren des Abwassertanks braucht, habe ich mir einen mit dem passenden Anschlußstück besorgt. Zur Aufbewahrung dient ein Plastikrohr in der Heckstoßstange. Der Flansch verhindert, daß der Schlauch weiter reingeht. Nach außen eine Quersicherung. Die Handhabung ist etwas fummelig, aber ja nur selten nötig.


Licht in den Kästen

Kastenlicht
Da kaum Licht in die Hängekästen kam, habe ich feste SMD LED Leisten an dern Klappen montiert. Die üblichen Schrankschalter wären schwierig zu montieren gewesen, da die Klappen deutlich vor den senkrechten Brettern sind. Daher habe ich Neigungsschalter verwendet. Eine leitende Kugel in einem kleinen Röhrchen. Dieser ist mit den Schraubklemmen und einem an diese LEDs angepaßten Vorwiderstand auf einer Platine verlötet. Diese ist mit Heißkleber isoliert.

Eigener Trinkwassertank

Ich hab mir einen getrennten Trinkwassertank gebaut. Unter dem Waschbecken an der Seite war genug Platz für den Tank, der auf einem Sockel steht, da dort ein Abwasserrohr verläuft. Gehalten wird er von einem Gurt. Bisher hatte ich für Trinkwasser einen flexiblen Wassersack, der im Bad stand, aber nicht sehr komfortabel war. Der Tank hat den Vorteil, daß ich ihn leicht rausnehmen kann zum Füllen oder Reinigen. Andererseits muß man ihn zur Benutzung nicht bewegen.
Tank

Der Tank hat eine eigene Tauchpumpe. In der schwarzen Box sind ein Schalter und ein Relais.
Kabel

Ich habe entweder keinen Wasserauslaß mit Schalter gefunden oder er war mir zu teuer. Also habe ich einen billigen genommen und einen Microschalter auf den Hebel montiert. Der wurde inzwischen noch mit einem Schrumpfschlauch geschützt. Wenn man den Hebel betätigt schaltet man so automatisch die Pumpe ein. Das Kabel kann man abstecken. Den Funktionstest hat die Apparatur bestanden. Wie es sich in der Praxis bewährt, wird man sehen.
Auslass

Markisen smd Beleuchtung

Ich habe 4m wasserdichtes SMD Band in weiß unter den Markisenkasten geklebt. Anfang und Ende habe ich zur Sicherheit noch mit Kabelbindern gesichert, falls der Kleber nachläßt. Die Stromzufuhr geht durch die Außenbeleuchtung. So brauche ich kein zusätzliches Loch in der Außenhaut. Außerdem sind dann die Kabel gleich am richtigen Platz.
Der LED Streifen wird über eine Funkfernsteuerung gedimmt und geschaltet. Die Originallampe (auch auf LED umgerüstet) kann mit einem eigenen Schalter auch dazugeschaltet werden.
Markisenlicht

Anschluß

Leider fallen immer mehr LEDs aus oder werden dunkel. Meine Vermutung geht auch in Richtung zu hoher Spannung (13,8-14,4V).
Es gibt auch Step Up/Down Regler, die aus der variierenden Eingangsspannung stabile 12V machen können. Wegen der Nähe bzw. Überlappung der Spannungen geht kein reiner Up oder Down Wandler. Ich möchte aber einen anderen Weg gehen. Ich setze einen 12V->24V Konverter ein. Mein Dimmer ist bis 24V zugelassen. Der neue SMD-LED Streifen ist eine 24V Version. Damit kann ich ihn zwar nicht mehr direkt betreiben, habe aber nur noch die halben Ströme hinter dem Konverter und auch im Streifen. Da es jetzt ein 60LED/m Streifen ist mit 48W (2/4A bei 24/12V) bringt das schon einiges. Bleibt noch die Frage, wie gut die Herstellerzuleitung im Womo ist. Wobei der Spannungsverlust ja durch den Wandler ausgeglichen wird.
DCDC
Der Konverter ist eine offene Platine mit großen Kühlkörpern. Gegen Berührung habe ich sie in ein einfaches Gehäuse gesetzt und große Öffnungen für die Kühlkörper geschnitten.

Trittstufenautomatik

Zusätzliches Alkovenfester

Das Fenster habe ich von einer Werkstatt einbauen lassen. Ich hätte es vermutlich auch selber machen können, aber u.a. wegen der Dichtigkeitsgarantie war es mir so lieber.
Carado Fenster

Führerhaussicherung

Als Sicherung für das Führerhaus habe ich erst Heosafe erwogen. Allerdings gefällt mir die Sache mit dem Gegenlager und der Gummilippe nicht besonders. Also erstmal eine billige Lösung: Ketten. Um nichts an den Türen umbauen zu müssen einfach durch einen Schlauch geschützt um die Handgriffe herum. Die Mitte habe ich zum Gurtblock abgespannt. Die freien Kettenteile wurden mit einem Schrumpfschlauch ummantelt, auch damit es leiser im Handling ist. Der Seilspanner ist mit einer Schlauchbandschlaufe am Gurtblock befestigt. Kann so leicht entfernt werden. Der Spanner ist so eingestellt, daß man die Kette mit leichtem Kraftaufwand einhängen kann.

Kette 

Hitzeschutzblech

Da der Kasten über dem Herd beim Kochen immer recht heiß wurde, zusätzlich auch teilweise feucht wegen des Wasserdampfs, habe ich ein Schutzblech montiert. Aluminium vorne gebogen. Befestigt mit speziellen Druckknöpfen, die verriegeln. Das Montieren und Abnehmen geht so ganz leicht. Allerdings müssen diese Druckknöpfe wirklich exakt ausgerichtet sein, damit sie korrekt verriegeln. Dann sollten sie auch die Fahrt überstehen. Wenn das Blech nicht montiert ist, sieht man nur die 3 kleinen Knöpfe am Kasten. Das Blech hat auch einen Schottlandurlaub gut überstanden und bleibt wohl dauerhaft montiert.
Blech
Allerdings deckt es eine Lampe ab. Dort habe ich einen durchsichtigen Plastikeinsatz eingesetzt.
Hitzeblech

Zusatzspiegel

Da ich meist allein fahre, ist es sehr lästig, daß man nicht sieht, was sich neben dem rechten Vorderrad abspielt. Dafür habe ich einen kleinen Zusatzspiegel montiert. Er ist mit doppelseitigem Klebeband und einer Schraube durch den Hauptspiegel fixiert. Die Sicht ist nicht toll, aber besser als nichts.
Spiegel

Flaschenhalter

Ich habe gern eine Flasche (auch 1,5l) in Reichweite beim Fahren. Den Flaschenhalter hatte ich schon ein Weile liegen, nur keinen passenden Platz, ihn anzustecken. Ich wollte das Halterteil schon abschneiden und ihn einfach mit Schrauben befestigen, als ich dieses Blechteil im Baumarkt gefunden habe. Es wird zur Befestigung von Kabelkanälen verwendet. Das habe ich am Brett hinter dem Fahrersitz angeschraubt und kann so den Flaschenhalter einfach reinschieben.
Flaschenhalter

Schutz für Heizungsschlauch

Im Stauraum unter der Sitzbank geht ein Heizungsschlauch durch. Um den zu schützen, habe ich ihm einen Käfig verpaßt. Dazu habe ich einen Kabelkanal mit dem Bolzenschneider an einigen Stellen aufgeschnitten und gebogen. Die freien Teile wurden dann verschweißt und mit Farbe geschützt. Da der Kanal nicht so hoch wie der Schlauch war, brauchte ich Winkel um ihn erhöht einzubauen.
Schlauchschutz

Spoiler für den Kühlschrank

Da der Kühlschrank während der Fahrt sowohl mit Strom als auch mit Gas recht schlecht kühlt, habe ich auf Anregung aus dem Netz einen Spoiler am Lüftungsgitter befestigt. Der Test steht noch aus.
KS Spoiler
Hat leider wenig gebracht.

Lüfter und Ableitblech für den Kühlschrank

KS Lüfter
Als nächsten Schritt zum Thema Kühlschrank habe ich Lüfter angebracht. Dazu habe ich zwei 120mm exterm leise PC Lüfter besorgt. Die wurden mit den mitgelieferten Gummiteilen einfach innen am oberen Gitter montiert.

KS Elektrik
Die Stromversorgung kommt unten von den Anschlüssen des Kühlschranks. Ich habe verschiedene Möglichkeiten erwogen. Thermostat, Betrieb nur über D+ bei Motorlauf (es geht hauptsächlich um die Kühlung während der Fahrt). Da die Lüfter aber recht wenig Strom brauchen und sehr leise sind, laufen sie jetzt dauerhaft bei eingeschalteter Aufbauversorgung. U.U. kommt noch ein starker Ventilator (als Ersatz für einen der leisen), der dann an D+ hängt.
Die Lüfter haben das Problem nicht wirklich gelöst.

Daher jetzt auch noch ein Ableitblech. Der Schacht zwischen Wand und Kühlschrank ist relativ breit. Die Kühlschlangen nehmen höchstens den halben Raum ein. So könnte die durchströmende Luft evt. nicht über die Kühlrippen fliessen. Daher habe ich noch ein Alublech eingebaut, das etwa im 45° Winkel den freien Teil abdeckt. So sollte die Luft von unten zwingend über die Kühlrippen strömen.
KS Raum

Leider hat sich am Grundproblem nichts geändert. Im Stand geht es sehr gut, auch bei hohen Außentemperaturen. Bei der Fahrt habe ich etwa 1°C/h Erwärmung. Es bleibt noch ein stärkerer Lüfter und die Kontrolle des 12V Betriebs im Stand. Der Strom der Heizpatrone stimmt. Ein erster Test bei zu kaltem Wetter hat bei 12V Betrieb eine Abkühlung gezeigt, aber eher schwach.
Als letzte Hilfe noch ein Lüfter unten, der nach oben bläst. Befestigung
Auch mit dem dritten Lüfter gab es bei 12V und Fahrt keine nennenswerte Verbesserung. Alle anderen Kombinationen, auch 12V im Stand kühlen ausreichend. Ich werde wohl in Zukunft bei längeren Fahrten auf Gas wechseln.

Warnsignal für Netzkabel

Da mir das schon mal passiert ist, wollte ich ein Warnsignal, wenn beim Losfahren das Netzkabel noch steckt. Genauergesagt kommt das Signal, wenn noch Spannung am Womo ankommt. Dazu habe ich den Summer der Stufe benutzt, der nicht mehr in Funktion war, aber noch an D+ hing. Der andere Anschluß war ein Abgriff am Kabel zum Kontrolpanel (NetzLED), der über einen Transistor und Widerstand die Masse für den Summer bereitstellt.

Gitterauszüge im Küchenblock

Die Fächer unter dem Herd sind leider nicht sehr gut nutzbar. Unten muß man schon auf die Knie gehen, um etwas zu erreichen und überall muß man erst einiges herausräumen, bevor man an die hinteren Sachen rankommt.
Nach einem Vorschlag aus dem Forum habe ich Eigenbauschubladen überlegt.
Der erste Vorschlag sah vor, die Tür zu zerschneiden und als Front zu nutzen. Das war mir aber zu risikoreich, falls was schief ginge und außerdem recht aufwendig.
Im nächsten Schritt sollten es Eigenbauschubladen hinter den Türen werden. Etwas besser, aber immer noch recht aufwendig, und die Auszüge sind auch nicht billig.
Schließlich kam der Vorschlag mit fertigen Gitterboxen mit Auszügen. Die sind relativ günstig und erfordern am wenigsten Arbeit. Da es nur Standardgrößen gibt, ist die Platzausnutzung natürlich schlechter, aber dafür kann man den Platz wenigstens bequem erreichen. Wegen der Tür, dem unteren Brett und anderer Verbauten muß man die Auszüge sowieso etwas von der Wand wegsetzen. Den Platz unter dem unteren Korb will ich für Getränkecontainer nutzen.
Die Breite ist in Grenzen einstellbar. Ich habe 20x30mm und 30x30mm Holzleisten mit Winkeln an der Wand montiert und die Auszüge daran angeschraubt.
Laden

Halterungen für den Badkasten

Nachdem dort immer alles herumfliegt, weil es keinerlei Halt gibt, will ich da einiges umbauen. Als erstes mal eine Halterung für das übliche. EPP mit entsprechenden Löchern.
Badkasten

Stufenstützen

Mal kein Umbau, aber eine Verbesserung. Diese verstellbaren Stützen bekommt man als "Terassenlager" im Baumarkt. Damit kann man die Treppe bei längeren Halts merkbar entlasten.
Stützen

SOG

Zur Geruchsvermeidung habe ich nun doch ein SOG montiert.

Vor Auswahl der Version 1 habe ich mal geschaut, ob die V2 passen würde. Allerdings ist da kaum ein Platz zu finden. Hinter der Klappe ist seitlich gar kein Platz. Von außen links davon liegt die Bank mit dem Tank. Rechts davon könnte man das Teil u.U. in den Waschbeckenunterschrank einbauen. Der Schlauch müßte etwas seitlich geführt werden, weil da der Radkasten darunter ist.

Also die V1. Die Anleitung sieht gut aus. Man braucht zwei große Bohrer (35mm und 36-37mm). Forstnerbohrer mit 35mm konnte ich sogar im Vorrat finden. Für das andere Maß habe ich ein anderes Werkzeug verwendet.
Bohrer
Meine Empfehlung: keine gute Idee !
Zum einen war der Bohrer recht stumpf und wollte nicht recht durch das dünne Alu. Dann war auch der Schneider etwas damit überfordert. Das größte Problem war aber, daß der Bohrer sich ein immer größeres Loch grub und damit der Außenkreis ungenau wurde. Umgekehrt noch schwieriger. Das Holz gab zwar leichter nach, aber eben auch für das Führungsloch. Am Ende habe ich den 35mm Bohrer genommen und das Loch etwas ausgeweitet.
Das Loch sah nicht unbedingt schön aus:
Loch

Zum Glück verschwanden die Spuren hinter der Abdeckung:
Klappe

Da die Klappe nach oben aufgeht, gibts ein Problem:
Eng
Der obere Halter funktioniert so nicht mehr. Keine Katastrophe, aber lästig.

Den Deckel zu bohren war kein allzugroßes Problem, obwohl der Forstnerbohrer auch nicht ideal war. Die Kanten waren rauh und mußten erst noch geglättet werden. Beim Eindrücken des Plastikteils wollte die Dichtung gerne ausweichen - etwas fummelig.

schlauch
Den Schalter nach der Abbildung montieren. Der Zugang ist eng und der Deckel meist im Weg. Das Drehteil war bei mir etwas beschädigt, aber noch funktionstüchtig. Ich oder einer der Vornutzer war da wohl etwas zu gewalttätig :-). Anscheinend dreht sich das Teil nur, wenn die Box drin ist. Das hat mich erst verwirrt. Und das Rumdrücken von unten hat die Sache auch nicht beschleunigt.

Kabel nach Foto fixiert. Das genannte Fach für das Kabel ist einfach eine Öffnung im Plastikboden, wo das Originalkabel reingestopft wurde. Klemmen drauf und der erste Teil der Verkabelung steht. Den Rest des Kabels etwas gekürzt und die Stecker draufgeklemmt. Die Isolierteile vorher auf das Kabel schieben. Nachher geht zwar, aber nur mit etwas Gewalt. Fixieren des Kabels mit den Klebeteilen.

Den Schlauch habe ich erstmal nicht ganz auf Minimum abgeschnitten. Könnte man noch etwas kürzen. Das Aufschieben ist etwas trickreich. Durch Drehen in die richtige Richtung dehnt er sich ein klein wenig. Wenn er mal etwas draufsteckt, kommt man kaum noch weiter.

Und es funktioniert. Zumindest innen riecht man fast nichts mehr beim Öffnen. Bei Kabel und Schlauch muß man ein wenig aufpassen, wie sie sich reinlegen.

Man findet Erwähnungen von €35-39 für die Montage. Wenn man es dafür bekommt, würde ich es auf jeden Fall machen lassen. Die Arbeit ist nicht schwer, aber etwas nervig. Außerdem muß man die Lochbohrer haben. Sonst kostet deren Kauf schon fast soviel. 35mm bekommt man recht leicht, 36-37 ist schwieriger. Könnte man aber auch einfach auffeilen. Ich hätte noch eine Lochsäge mit 38mm gehabt. Das hätte wohl auch funktioniert, da das Teil ja noch mit Kleber und Schrauben befestigt und abgedichtet wird.

Provisorium für das Aufhalten des Deckels:
Leine

Und jetzt die vorübergehende Lösung. Eine (M6) Schraube an der Schnur, die man in den vorhandenen Halter stecken kann. Weiter gehts mit 3D-Druck
Schraube

Spiegelprotektoren

Spiegelprotektor

Vorhang für Führerhaus

Ich hab mir einen Thermo/sichtschutzvorhang gebastelt. Einerseits um den Fahrerraum besser thermisch zu isolieren, andererseits um weniger Licht rauszulassen. Ein Alkoven ist zwar nie unauffällig, aber ohne ein leuchtendes Cockpit im Dunklen zumindest etwas mehr.

Ich habe Fleece genommen, das ziemlich fies zu nähen war. Für die Befestigung habe ich oben unter dem Bett Klettband aufgeklebt. Darauf dann breites Klettband, das vorsteht und an dem der Vorhang angeklettet wird. Das kann ich bei Bedarf schnell soweit entfernen, daß man nichts mehr sieht. Weil der Vorhang über die Sessel reichen soll, ein paar Stoffkeile an den Ecken.

Vorhang

Vorhang

Vorhang

Vorhang

Sesselpolster

Da ich nur 4 Sitzplätze habe und die Bänke nicht allzu lang sind, habe ich mir für einen bestehenden einfachen Klapphocker, der sowieso immer dabei ist, ein Polster genäht. Den Schaum hatte ich noch von einem anderen Umbau, daher mußt ich die Füllung etwas zusammenstückeln. Das Polster hat unten außen Vorsprünge, damit es nicht wegrutscht. Die Höhe ist auf die Bank abgestimmt. Die Farbe paßt zum originalen Bezug, der hier aber durch die Schonbezüge verdeckt wird.
Sesselpolster

Batteriecomputer

Ich habe mir einen billigen China Batteriecomputer besorgt. Das Sendeteil mit Shunt ist hinter der Batterie unter dem Beifahrersitz montiert. Kabel von Minus Batterie zum BC und dann weiter zu einem selbstgebauten Verteiler, wo die bisherigen Minuskabel angeschlossen werden. Da ich das Womo unerwartet brauchte, ist die Verkabelung noch nicht ganz so wie gewünscht. Der Wechselrichter sollte auch noch dickere Kabel bekommen. Aber das eilt nicht. Außerdem noch ein paar Sicherungen für die dünneren Kabel.
Die Anzeigeeinheit (funkverbunden) liegt derzeit vorne im Cockpit und ist über ein USB Kabel stromversorgt. Es soll ein Gehäuse kommen, entweder 3D-Druck oder Standardgehäuse, das neben dem Fernseher montiert ist, wo es eine 12V Versorgung gibt. Also erstmal ein Standardgehäuse.
BC

2. Solarzelle

Nachdem es im Herbst mit dem Strom etwas knapp wurde, sollte eine zweite Solarzelle aufs Dach. Ich habe erwogen eine flexible zu nehmen, einerseits wegen des Gewichts, andererseits, weil die auf dem gebogenen Alkoven befestigt werden könnte. Allerdings sind die Teile teuer und die Lebensdauer zumindest fraglich. Da ich die Dachbox entfernt habe, war dort jetzt Platz. Nur wenn ich mal wieder Surfen will, ist sie im Weg. Ich habe sie mit Löchern unten am Rahmen direkt am Träger verschraubt. Das ist ziemlich nervig, weil kaum Platz ist, dafür braucht man keine Zusatzteile. Der Anschluß ist einfach parallel zum bestehenden Panel. Jetzt sollte ich etwa 8A max. herausbekommen.

Leider war das nicht der Fall. Das neue Panel liefert zwar 4,6A, das alte aber nur 1,6A. Anscheinend ist es teilweise defekt. Ein Ersatz ist montiert. Jetzt messe ich z.B. 8,6A.

Faltbares Panel

Über ebay habe ich günstig ein 60Wp Faltpanel bekommen. Der Vorbesitzer hatte es aber fix montiert, daher mußte ich erst wieder Scharniere montieren. Die Riegel und Stützen fehlen auch. Dabei war ein einfach PWM Regler.
Leider ist das Panel 3teilig. Jedes Teil bringt etwa 9V, also zusammen 27V. Damit ist eine 12V Versorgung oder Ladung mit einem PWM Regler sehr ineffizient. Mehr als 30W ist selbst theoretisch kaum machbar. Ein ordentlicher MPPT Regler kostet aber ein Mehrfaches dessen, was mich das Panel gekostet hat. Auf Amazon über eine Empfehlung habe ich einen €7 MPPT(?) Regler gefunden. Der Strom ist begrenzt und man bekommt nur eine lose Platine. Ein Nachteil ist, daß es keine wirkliche Nachregelung des MPP gibt. Man stellt die Spannung der maximalen Leistung fix ein und der Regler paßt den Strom dahingehend an. In der Praxis ist das Ergebnis aber auch so recht gut. Mit einer Feineinstellung gewinnt man nicht allzuviel.
Ich habe den Regler mit einem Display in ein flaches Gehäuse eingebaut, das zwischen die Panele paßt. Es kommt noch ein Schalter, der auch die Anzeige der Ausgangswerte erlaubt.
Am späteren Vormittag habe ich 50W gemessen, nach dem Regler immer noch 45W. Immerhin ein deutlicher Gewinn gegenüber dem PWM Regler.

Solarregler

Pumpkin Naviceiver

Nachdem mich mein alter Naviceiver etwas nervte (Karten alt, WINCE, Rauschen und Knistern, Bedienung nicht so toll), habe ich mir einen Pumpkin (Android 6.0) besorgt. Kein DVD oder DVB-T mehr, die ich sowieso nicht genutzt habe. Dafür ein relativ offenes System. Bei der NavigationsSW bin ich mir noch nicht sicher. HERE zeigte einige Macken und war so nicht wirklich nutzbar. SYGIC schaut erstmal OK aus, daher habe ich mir da eine Lizenz besorgt. Die Tests werden es zeigen. Der Ruhestromverbrauch scheint aber recht hoch. Immerhin habe ich dafür schon einen Schalter verbaut und die Solarzellen sollten das ausgleichen.

Pumpkin
Den Blendschirm habe ich nach einer Anleitung aus dem Forum aus 3mm Schaumstoffplatten gebaut. Die Kanten werden noch verschönert. Er scheint gesteckt ganz gut zu halten, daher mache ich da derzeit nicht mehr. Evt. nehme ich links noch Material weg, falls es zusehr stört.
Der OBD2 Adapter wird leider nicht gebunden, 3G, Bluetooth und WLAN gehen.

Wasserwaage

Da mein 3D-Druck noch nichts ist, habe ich eine Zwischenlösung nach einem Bild aus dem Netz montiert. Die Platte stammt von einem früheren Druckversuch. In der Praxis nicht sehr brauchbar, da der Kugelkopf nicht fest genug hält und man der Anzeige daher nicht trauen kann. Im Weg war es aber nicht.
Wasserwaage


Teile aus dem 3D-Drucker

Nachdem ich mir einen 3D-Drucker zugelegt habe, fielen mir einige Punkte am Womo ein, bei denen ein speziell designtes Teil Vorteile bringen kann. Oft gibt es genau das Teil nicht, oder es ist schwer erhältlich oder zu teuer. Und meine Teile kann ich leicht mehrfach drucken oder in den Maßen noch etwas anpassen. Außerdem macht es natürlich Spaß, etwas zu konstruieren, das auch praktisch verwendbar ist.
Meine Designs findet man auf Thingiverse unter:  Link

Schaltergehäuse

Das war meine erste Konstruktion, daher auch sehr einfach gehalten. Ich konnte bisher keinen Aufputzschalter (12V) finden, der klein und zierlich ist. Dafür diese Konstruktion, die einen handelsüblichen Wipschalter aufnimmt. Der praktische Einsatz steht noch aus.

Gehäuse für Neigungsschalter

Die Neigungsschalter für die Kästen lagen bisher frei. Also ein Gehäuse dafür. Es sieht relativ klobig aus, aber die Platine baut recht hoch. Das Einfädeln der Kabel geht, ist aber etwas mühsam. Das würde ich in Zukunft etwas anders konstruieren, angefangen mit der Platine.

Kloklappenhalter

Nachdem die Fixierung mit Schnur und Schraube zwar funktioniert, aber nicht das Gelbe vom Ei ist, habe ich hier mal rumprobiert. Tatsächlich ist es ein ganzes Sortiment an Haltern geworden. Praktisch verwende ich jetzt die angeschraubte Variante mit Gelenk (23+24). Das ist einfach und sollte nicht klappern.

SOG

Camp retainer

Sicherer Haken

Das Problem ist ein Haken im Womo z.B. für Schlüssel oder Handtücher. Wenn das Womo sich während der Fahrt stärker bewegt, z.B. bei zu spät erkannten Stolperschwellen in Orten oder bei Schlaglöchern, ist es schon vorgekommen, daß etwas vom Haken runterfiel. Beim Schlüssel habe ich Angst, daß er runterfallt und verloren geht. Beim Handtuch ist es nur lästig.
Hier ergibt sich eher eine Art Labyrinth. Das hält das Objekt nicht 100% am Haken, aber nach meinen Tests (Schütteln) ist es fast unmöglich, daß etwas rausfällt. Man kann etwas auch auf den freien Haken hängen, wenn man z.B. eine Weile am CP steht.
Haken

Schubladenbeschlag

Die Besteckschublade hatte den gleichen Beschlag wie alle anderen Kästen, bei dem man zum Verriegeln den Knopf reindrücken muß. Leider vergesse ich das immer wieder mal, und dann fährt die Schublade herum.
Der neue Beschlag rastet immer ein und wird ähnlich wie bei den Hängeschränken durch leichtes Anheben eines Riegels geöffnet. Sowas konnte ich nicht fertig finden. Da der Originalbeschlag zum größten Teil auch nur aus Plastik ist, dürfte die Festigkeit kein Problem sein. In der Praxis biegt sich eher das Blech darüber weg, als daß etwas bricht. Und das schon mit der Testversion, die noch nicht voll gefüllt war. Als Schutz habe ich einen Metallbügel als Handgriff montiert. Der Hebel zum Öffnen liegt dahinter verborgen. Die erste Version habe ich im Moment aus einem holzfarbenen Plastik gedruckt. Das sieht nicht unbedingt toll aus. Außerdem ist der Arm nach innen in Weiß, da mir das holzfarbene Material dafür zu schwach vorkommt. Die endgültige Version ist silberfarbenem gedruckt.
Die Beschläge bei einer nach unten öffnende Klappe haben ständig gehakelt. Daher habe ich auch dort so einen Beschlag montiert. Aufgrund der etwas anderen Befestigung des Halteblechs mußte ich die Konstruktion etwas modifizieren: Riegel etwas höher und weiter nach vorne.
Riegel

Griff

Leiterhalter

Meine Alkovenleiter hängt neben der Tür an Haken. Unten war sie mit einem Klettband gesichert. Jetzt habe ich da einen Plastikbeschlag, in den die Leiter eingeklemmt wird.
Leiterhalter

Anlegeleiterplatten

Ich habe schon früher die längere Leiter zum Alkoven auch außerhab des Womos benutzt. Dann meist mit einem Handtuch um die Holme, damit nichts beschädigt wird. Jetzt habe ich Adapter, die oben eingeklinkt werden und eine drehbare Fläche mit einem Schaumstoff, die am Womo anliegt. So wird nichts beschädigt, und es reicht sogar knapp um auf das Dach zu sehen.
Anlegeleiter

Anlegeleiter

Lüfterhalter für Kühlschrank

Ich habe Probleme mit der Kühlleistung meines Kühlschranks während der Fahrt. Um am unteren Gitter einen Lüfter zu befestigen, habe ich mir einen Halter konstruiert. Man kann ihn einfach ohne Werkzeug versetzen, es ist keine Verschraubung am Gitter nötig. Wegen meines kleinen Druckers konnte ich ihn nicht in einem drucken, sondern mußte zwei Teile verschrauben.Lüfterhalter

Wasserwaagenhalter

Zum ebenen Parken benutze ich eine kleine Wasserwaage, die auf der Küchenarbeitsplatte liegt. Das ist aber vom Fahrersitz schlecht einsehbar. Also sollte die Wasserwaage in die Nähe des Fahrers. Dort finde ich aber keine ebene Fläche. Manche kleben die Wasserwaage auf die Türlehne, was mir aber nicht gefällt.
Ich habe jetzt den Bereich rechts vom Lenkrad gewählt. Der ist allerdings in 2 Achsen schief. Daher konstruiere ich ein Teil, das dort angeschraubt oder geklebt wird. Mit einem Kugelgelenk und 2 Schrauben kann man die Wasserwaage einstellen.


Große Reisen

2017 Schweden

3 Wochen Schweden. Von Trelleborg die Westküste nordwärts, über Vänernsee nach Stockholm, über den Vätternsee nach Süden, Öland und zurück.

2016 Frankreich

3 Wochen Frankreich. Über das Loiretal (Schlösser) nach Quiberon (Bretagne, Tauchen). Dann südlich nach Bordeaux und Dune du Pyla. Zurück über Lyon und den Bodensee.

2015 Schottland

3 Wochen durch Schottland, Fähre Ijmuiden-Newcastle. Über Hadrianswall, Edinburgh, Ostküste, Cairngorms, Loch Ness, Ostküste und Nordküste, südlich nach Skye und dann über Edinburgh zurück nach Newcastle.

2014 Italien

2 Wochen Italien. Zuerst je 1 Tag Venedig und San Marino. Dann 2 Tage Rom. Die zweite Woche Tauchen am Argentario - Giannutri.

2013 Norwegen (Reisebericht-PDF)

Preikestolen
Die erste große Fahrt mit dem Carado. 3 1/2 Wochen. Die ersten Tage in der Nähe von Berlin für eine Besichtigung und ein Wasserflugtreffen. Dann die Fähre nach Schweden und weiter nach Oslo. Eine Rundfahrt im Uhrzeigersinn mit Bergen als nördlichstem Punkt.

2011 Bretagne

2 1/2 Wochen über Paris in die Normandie und dann gegen den Uhrzeigersinn der bretonischen Küste folgend bis südlich von Brest. Dort einige Tage Tauchen. Von dort nach Paris (2 Tage) und zurück.

2006 Schottland

Schottland
Diese Reise habe ich mit 3 Kollegen aus der Firma gemacht. 2 Wochen. Nach Amsterdam haben wir uns zu zweit abgewechselt, in Schottland bin nur ich gefahren.
Das Wohnmobil ist eher klein, aber wir waren ja nur selten tagsüber drin. Da wir keine längeren Aufenthalte geplant hatten, haben wir keine Stühle oder Tische mitgenommen. Abends wurde evt. noch gekocht, einmal gegrillt, morgens gings weiter. Allerdings waren die anderen nur schwer aus den Federn zu bekommen, daher sind wir meist erst um 10-11Uhr weggekommen.
Der Plan war eher frei zu stehen. Da die Campingplätze aber recht günstig waren (vor allem durch 4 geteilt) haben wir sie bevorzugt (Duschen), außer an 2 Nächten. Wir hatten wenig Regen und an den wichtigen Tagen Sonne.

1.Tag: Abfahrt in Graz am Abend
2.Tag: Am frühen Vormittag in Amsterdam (Besichtigung), Abfahrt ab Ijmuiden am Abend

3.Tag:
- am Morgen in Newcastle (noch nicht Schottland)
- Grenze zu Schottland, Borderpiper
- Melrose Abbey (HS Paß)
- Edinburg bei Nacht. Wir parkten direkt an der Straße unterhalb der Burg, wo es bis zum Morgen gestattet war und waren somit schon direkt in der Innenstadt. Nachtfotografie.

4.Tag:
- Bridge Firth of Forth
- St. Andrews, Strand, Uni, Golfplatz (Royal and Ancient Golf Club of St Andrews)
- Dunnottar Castle (leider schon zu, daher nur von außen)
- Stonehaven CP

5.Tag:
- Regen
- Aberdeen Einkaufen
- Besichtigung Destillery (1) Strathisla (Chivas Regal)
- Besichtigung Destillery (2) Dallas Dhu (Museum)
- am Abend in die Stadt zum Essen
- Inverness CP

6.Tag:
- Loch Ness
- Urquhart Castle
- Hebewerk, Schleusenanlage Caledonian Canal bei Fort Augustus
- Fall of Foyers
- über eine kleine Straße südlich des Sees zurück nach Inverness (Einkaufen)
- Bonar Bridge (Parkplatz)

7.Tag:
- Highland Games Invercharron, Heavy Events
- Ullapool CP

8.Tag:
- Corrieshalloch Gorge
- Wasserfall
- Reraig (Nähe Skye) CP

9.Tag:
- Eilean Donnan - nur von außen
- Skye (über Brücke)
- Talisker Destillery (nicht besichtigt wegen langer Wartezeit)
- Dunvegan Castle (nur Garten)
- Uig CP

10.Tag:
- Duntulm Castle, sehr starker Wind
- An Cailc, früherer Bergbau
- Kilt Rock
- Old Man of Storr (Wanderung, starker Wind)
- Portree
- Reraig CP

11.Tag:
- Regen
- Eilean Donnan (Island of Donnan) Besichtigung
- Glenfinnan Monument - Loch Shiel
- Glenfinnan Viaduct
- Fort William CP

12.Tag:
- Regen. Wir hatten eine Ben Nevis Wanderung überlegt, die aber so ins Wasser fiel.
- Dunstaffnage Castle (der Regen hört auf)
- Oban (Distillery, 2 von uns), Mc Caigs Tower (die anderen 2)
- Eisenhütte - Bonawe
- Loch Lomond
- Glasgow CP (kein Besuch der Innenstadt)

13.Tag:
- Falkirk Wheel
- Stirling Castle, einst Sitz der Herrscher von Schottland
- Wallace Monument
- Linlithgow Palace
- Edinburgh CP

14.Tag:
- Edinburgh  (Die Tribünen des Tattoo sind aufgebaut)
- Scottisch War Memorial
- MonsMeg 15.Jhd
- One O clock gun
- Scott Monument
- Museum of Childhood
- Edinburgh CP

15.Tag:
- Rückreise ab Newcastle

16.Tag
- von Ijmuiden nach Graz

2005 Deutschland

Da in diesem Jahr drei Wasserfliegen in Deutschland im Sommer an aufeinanderfolgenden Wochenenden und örtlich relativ nahe beieinander lagen, habe ich das genutzt.
Mit dem ersten Wassertreffen in Löcknitz nahe der polnischen Grenze wurde gestartet. Von da ging es nach Rerik an die Ostsee zum Tauchen. Wegen des kalten Wassers und bescheidenen Wetters etwas kürzer als geplant. Dann die Hansesail in Rostock und zu den Wasserfliegern (Modell) bei der Veranstaltung. Weiter nach Travemünde. Hier hatten wir eine Panne und das Womo stand für das Wochenende. Mit dem Mietwagen haben wir Lübeck und Hamburg besucht. Mit dem wieder fahrenden Womo zu Bekannten in der Nähe von Hamburg. Dann nach Westen nach Bückeburg (Hubschrauber Museum). Weiter über Wolfsburg (Bekannte), Wolfenbüttel und Helmstett nach Berlin (1 Tag). Das dritte Wasserflugtreffen in Neuruppin nördlich von Berlin schließt den Urlaub ab.

Kleine Reisen

2013 Venedig (Italien)

Als Abschluß vor der Winterpause suchte ich noch ein Ziel. Venedig ist relativ nah und ich war noch nie da. Außerdem konnte ich ein verlängertes Wochenende plus einen Urlaubstag nutzen. Ich bin am Mi Nachmittag losgefahren und war am Abend in Venedig. Auf dem Weg mußte ich noch das passende Motoröl suchen, da eine Warnmeldung auftrat.

Do.
Am nächsten Morgen habe ich mir eine 72h Karte für die Vaporettos besorgt. Canale Grande nach Markusplatz, bis Museum Navale und Arsenal/Bienale, Rialtobrücke, dort in der Nähe Essen. Zu Fuß nach Ospedale. In der Nacht nochmal los zum Fotografieren: Markusplatz, dann Richtung Academia.

Fr.
Murano (Glasmuseum), dort die Museums Card gekauft, Essen, Lido, Markusplatz sehr voll

Sa.
Museen: Navale, Palazzo Mocenigo(am Weg), Natural Historia(nur I), Dogenpalast(an Schlange vorbei), S.Giorgio, Zaterre, Brücke Academia, Rialto Mercato, Essen, S.Toma

So.
Abfahrt vor 9:00, leichter Regen, Lido di Jesolo, Erculaneo, Caorle, Graz

2014 Istrien (Kroatien)

Ich bin jedes Pfingsten seit Jahren in Sv.Marina(HR) mit dem Verein zum Tauchen. Diesmal habe ich das etwas ausgedehnt und war insgesamt 12 Tage unterwegs. Gestartet bin ich am Do(Feiertag) und nach einem Halt in Triest nach Rovinj (CP Porton Biondi) gekommen. Dort habe ich mit der mir bekannten (wenn auch mit neuem Besitzer) Tauchbasis bis Sonntag einige TG gemacht. Am So ging es weiter nach Pula (CP Biondi), wo ich mit der dortigen TB tauchte. Am Freitag dann weiter nach Sv.Marina und am Montag zurück nach Hause.

2014 Plattensee (Ungarn)

Die Saisonabschlußfahrt war diesmal etwas unklar. Da mein Paß in Italien gestohlen wurde, mußte ich einige Zeit auf einen neuen warten. Ohne wollte ich nicht ins Ausland fahren und im Inland sprang mich zu dieser Jahreszeit kein Ziel wirklich an. Schließlich kam der Paß doch etwas früher als erwartet und ich fuhr zum Plattensee, der mir neu war, wie auch Ungarn allgemein.
Ich bin Samstag ganz früh gestartet und war gegen 10:00 am See. Ich bin dann nach Keszthely gefahren, wo ich vor dem Balatonmuseum parken konnte. Das Museum wie vieles andere war zu, weil es ein Feiertag war. Ich bin dann zum Ufer gegangen und weiter über die Fußgängerzone zum Barockschloss der Feštetic's, das ich aber nur von außen angeschaut habe. Weiter nach Szigliget und dort die Burgruine besichtigt. Am Abend habe ich Tihany erreicht. Dort habe ich ein Restaurant aufgesucht und dann neben dem Lavendelmuseum geschlafen. Am nächsten Tag gab es keine besonderen Besichtigungen außer einem kurzen Halt in Siofok(Wasserturm) und ein paar Halts am Ufer. Noch ein paar Einkäufe, einen Imbiss zu Mittag und dann nach Hause.

2015 Kroatien

Vor dem üblichen Pfingstwochenende in Sv.Marina(HR) mit dem Verein zum Tauchen bin ich diesmal weiter nach Süden gefahren. Wegen wirklich schlechten Wetters und einer Dienstreise in der ersten Wochenhälfte bin ich erst am Samstag gestartet. Auf dem Weg habe ich (endlich mal) die wirklich sehenswerten Höhlen von Postojna besucht. Dann über die AB nach Biograd, wo ich eine deutschsprachige Tauchbasis gefunden habe. Es waren nur sehr wenige Gäste da, aber es gab jeden Tag eine Ausfahrt. Das Wetter war gut bis Do mittag, als Wind und Regen kamen. Am Freitag ging es dann weiter nach Sv.Marina. Ich bin einige Zeit auf der Küstenstraße nördlich gefahren, wurde aber dann wegen des starken Windes (ich hatte bis 8 Beaufort an der Straße gemessen) von der Polizei ins Landesinnere zur AB geschickt. In Sv. Marina gab es noch zwei kurze Regenschauer, den Rest der Zeit war es aber sehr schön. Am Montag dann mit einem Halt am Trojani Paß zurück nach Hause.

2015 Italien/Kroatien - Herbst

Zum Saisonabschluß bin ich nochmal 1 Woche in den Süden gefahren. Ich habe mit 3 Tagen Venedig begonnen (Torcello, Burano, Murano, Campanile...). Dann gings weiter über Grado (kurzer Spaziergang) nach Rovinj. Tauchgang an der Baron Gautsch. Das Wetter wird schlechter. Do bei Regen nach Pula (wieder trocken), Arena. In Medulin eine Tauchbasis aufgesucht, CP ist dort schon zu. Weiter nach Sveta Marina. Hier 3 Tage mit Tauchen bei schönstem Wetter und viel Wind. Am Rückweg noch Stop in Portoroz (Essen).

2016 Kroatien - Pfingsten

Am WE zu Christi Himmelfahrt hatte ich noch eine Veranstaltung und bin erst am So losgefahren. Pfingsten war heuer sehr früh. Daher waren leider recht wenig Taucher unterwegs und es gab kaum Ausfahrten. Auch das Wetter war eher durchwachsen. In Medulin stand gar nichts am Programm. In Pula wenigstens ein Tauchgang. Am Do weiter nah Sv.Marina. Auch hier einiges an Regen und niedrige Temperaturen, aber doch ein paar Tauchgänge.

2016 Italien - Herbst

Diesen Herbst ging es nur nach Italiern, kein Tauchen. Als erstes wieder Venedig. Freitag abend bin ich dort angekommen und gleich noch in die Stadt gefahren für einige Nachtaufnahmen. Am nächsten Tag dann einige Wege durch die Stadt und nach Murano. Am Abend fuhr ich weiter nach Chioggia und habe am nächsten Morgen die Altstadt besucht. Dann weiter in die Gegend von Porto Caleri für einige Stunden an den Strand. Dann in die Nähe von Scardovari im Po Delta. Dort gibt es ein Vogelschutzgebiet. Dann folgen Rovigo und Monselice, wo ich eine alte Burg besichtige, bevor ich am Abend nach Padua komme. Am letzten Tag besichtige ich die Stadt und fahre dann nach hause.

Pläne

Für die Zukunft stehen einige Länder auf der "Liste", teils neue, teils schon bereiste:

frühere Reisen im Überblick

Die kursiven Reisen waren keine Campingreisen. Dazu ab Mitte der 90er jedes Pfingsten in Sveta Marina bei Labin zum Tauchen. (S)urfen, (T)auchen, (T+)auchen nebenbei, (F)lug, (WE)Wochenende

Wohnwagen

1990     Medveja, Spanien(T)
1991     ??
1992     Porec(T)
1993     ??
1994     Spanien, Frankreich(Hyeres)(T,S)
1995     Italien(Argentario)(T,S)
1996     Krk(T)
1997     ??
1998     Unfall (Ziel war Rab), danach nur Rovinj(T) und Marina(T) mit dem PKW

ab hier VW LT

1999     Krk(T)? Marina im August(T) ? Rotes Meer(2Wochen)(F,T)
2000     Rotes Meer(El Quesir)(F,T), Pula(T)
2001     Rotes Meer(F,T), Frankreich (Ressel, St.Tropez)(T)

ab hier Bürstner A550

2002     Sardinien(T), Rotes Meer(F,T)
2003     Rab(T), Frankreich(Ressel)(T)
2004     Cres(T)
2005     Deutschland(T+), Trogir(T), Rotes Meer(F,T)
2006     Schottland
2007     Gardasee(S)
2008     Gardasee(S)
2009     -- (?)
2010     Rotes Meer(F,T)
2011     Bretagne(T+)
2012     Gardasee(S)

ab hier  Carado A361

2013     Istrien(T), Norwegen(T+) , Venedig(WE)
2014     Istrien(T), Italien(T+), Plattensee(WE)
2015     Kroatien(T), Schottland (T+), Italien/Kroatien(T+)
2016     Kroatien(T) , Frankreich (T+), Italien(WE)
2017     Istrien(WE, T), Schweden(T+)

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